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AuswahlReimann, DIE GESPENSTERSONATE (ÖEA), Konzerthaus Wien 1985Das Konzerthaus hat sich die österr. Erstaufführung gesichert und den Jugendstil-Schubertsaal für die szenische Präsentation adaptiert, worin sich die Ausstattung von Friedrich Despalmes nahtlos und dicht fügt. Inszeniert hat Elisabeth Borgström: als statischen Totentanz des Grauens; die Wirkung ist elementar und intensiv!Wiener Zeitung, 18.4.1985Jetzt präsentiert das Wiener Konzerthaus die österr. Erstaufführung. Ein Bombenerfolg!...eine Aufführung, die in ihrer brennenden Intensität, ihrer Phantastik und szenischen Ökonomie beispielhaft wirkt...Kronenzeitung, 18.4.1985Horváth, FIGARO LÄSST SICH SCHEIDEN, Volkstheater Wien 1990Brigitte Swobodas Regie harmoniert mit Friedrich Despalmes’ sparsamem, effektvollem Bühnenbild in allen Schattierungen der Melancholie.Kronenzeitung, 5.1.1990Martin, DER ZAUBERTRANK, wiener taschenoper 1991Das sparsame, aber ungemein eindrucksvolle Bühnenbild beschränkt sich wie die Kostüme (beides von Friedrich Despalmes) auf weiß, schwarz und rot, nur die den Liebenden vorbehaltene Spielfläche, ein drehbarer Kubus, wird färbig ausgeleuchtet....Fazit: der wiener taschenoper gelang eine durch und durch faszinierende Produktion...Wiener Zeitung, 19.1.1991...eine inszenatorisch schier modellhafte Aufführung ist gelungen. Regisseur Nicolas Trees und Bühnenbildner Friedrich Despalmes haben ihren Hans Neuenfels, ihre Ruth Berghaus durchaus studiert, aber sie haben weiterentwickelt, weitergedacht, Symbole nicht überstrapaziert....Wochenpresse, 21.2.1991Mozart, DIE ZAUBERFLÖTE, Wiener Festwochen / Jugendstiltheater 1991Überraschend ist, was Friedrich Despalmes auf der kleinen Bühne für ein gigantisches, "kosmisches" Bühnenbild geschaffen hat, das eine "Welt im Versuchsraum" darstellen soll...Wiener Zeitung, 25.5.1991Kaufmann, DIE REISE INS PARADIES, Klangbogen / Odeon 1991Eine Glanzleistung ist wie gesagt auch Olivier Tambosis Inszenierung, unterstützt durch das traumschöne Bühnenbild von Friedrich Despalmes, die sinnvoll gewählten, auch witzigen Kostüme von Margret Wolfsberger und die stimmige Beleuchtungsregie von Norbert Chmel.Die Presse, 5.7.1991Verdi, MACBETH, Neue Oper Wien / Jugendstiltheater 1992Nicht alle Ideen Tambosis glücken, doch was da in Friedrich Despalmes’ intensiven Bildern und Margret Wolfsbergers Kostümen gezeigt wird, formt sich zu einem starken, ideenreichen Theatererlebnis...Wiener Zeitung, 8.2.1992Berg, LULU, Neue Oper Wien / Messepalast 1994Doch Dirigent Walter Kobéra, Regisseur Olivier Tambosi und Ausstatter Friedrich Despalmes haben qualitätvolle Arbeit abgeliefert. Eine Zirkusarena, das Orchester dahinter postiert, hautnahes Miterleben der Geschichte der verführerischen Lulu, die durch die Hände der Männer geht, ihnen allen Verderben bringt und schließlich von Jack the Ripper ermordet wird...Täglich alles, 30.9.1994Nicht nur den Prolog des Tierbändigers, sondern die gesamte Oper lassen Regisseur Olivier Tambosi und Ausstatter Friedrich Despalmes ohne Netz und doppelten Boden in einer in der Halle E des Messepalastes aufgebauten Zirkusarena ablaufen.Clowns erledigen die Umbauten und konterkarieren zu Beginn und zu Ende der Szenen das tragische Geschehen mit trefflichen Späßen......aber wer hätte es für möglich gehalten, daß nun ausgerechnet mit einer Realisierung von Alban Bergs "Lulu" in der von Friedrich Cerha vervollständigten dreiaktigen Fassung, für eine freie Gruppe schier unbewältigbar scheinend, ein Wiener Opernereignis glückte, das ohne Wenn und Aber als sensationell bezeichnet werden kann.......Salzburger Nachrichten, 30.9.1994Goethe, FAUST I, Theater St.Pölten 1994...da ist einmal der Bühnenbildner Friedrich Despalmes zu nennen, der mit sparsamen Mitteln eine ganze Welt erschuf, die im höchsten Grade dem Wort und Spiel adäquat war...Neue NÖN, 21.11.1994Kaufmann, DOLORES, Stadttheater Klagenfurt 1994Diese surrealistisch versetzte Familiensaga besticht nicht nur durch die schier unerschöpfliche Phantasie der Regie (Olivier Tambosi), sondern auch durch die rasch wechselnde, bis ins Irrwitzige reichende Optik (Bühnenbild: Friedrich Despalmes, Kostüme: Bettina Richter)SVZ, 6.4.1996Frisch, ANDORRA, Altes Schauspielhaus Stuttgart 1996Trautweins Inszenierung ist deshalb immer dann am spannendsten, wenn sie mit alten Sehgewohnheiten bricht oder eigene Elemente hinzufügt. Das Schicksal des jungen Andri, den alle im Dorf als vermeintlichen Juden ausgrenzen, vollzieht sich im Alten Schauspielhaus vor der grandios-idyllischen Kulisse des Matterhorns (Ausstattung: Friedrich Despalmes). Links am Bühnenrand stehen, wie in einer Miniaturwelt, weiße Häuschen. Alles wirkt makellos und rein, und so wollen die Andorrianer auch sich selbst und ihre Heimat sehen.....Stuttgarter Zeitung, 15.4.1996Britten, BILLY BUDD (ÖEA), Neue Oper Wien / Odeon 1996Leonard Prinsloo (Regie) und Friedrich Despalmes (Bühne) erzielen im hohen Raum des Odeons bedrückende Wirklichkeit und abschreckende Brutalität in gelbgrauen Farbtönen. Opern-Sensationlust suchen sie nicht: In Vogelperpektive blickt man auf einen riesigen Schiffsbug - und man meint auf einem Vorläufer des Panzerkreuzers Potemkin zu sein: darauf eine Menschenmasse ohne Macht, gemartert, geschlagen, vergewaltigt......Kronenzeitung,12.10.1996Von großartiger Dichte und Geschlossenheit ist die Wiedergabe: Der ebenso grundmusikalischen wie choreographisch durchgeformten Regie des gebürtigen Südafrikaners Leonard C. Prinsloo merkt man dessen Ausbildung als Komponist und Tänzer an - wuchtig gesteigerte Massenszenen gelingen ihm ebenso wie die Formung der einzelnen Charaktere. Friedrich Despalmes hat ihm das gleichermaßen eindrucksvolle Bühnenbild mit der dominierenden Mastkonstruktion im Zentrum gebaut, Monika Biegler die scharf charakterisierenden Kostüme entworfen....Die Presse, 12.10.1996Im von Friedrich Despalmes gestalteten, zum Schiffsbug zulaufenden Deck-Raum mit angedeuteter Takelage und senkrecht aufgerichtetem Kanonenrohr wird in der Inszenierung von Leonard C. Prinsloo und unter der präzisen musikalischen Leitung von Walter Kobéra (er leitet das Savaria Symphony Orchestra aus Szombathely) hinreißend gespielt und gesungen....Salzburger Nachrichten, 12.10.1996Regisseur Leonard C.Prinsloo erzählt die Geschichte im geradezu genial einfachen und dabei suggestiven Bühnenbild von Friedrich Despalmes...Fazit: die Neue Oper Wien hat in Brittens "Billy Budd" eines der überragenden Opernwerke der Musikgeschichte erstmals nach Österreich gebracht - und das in einer grandiosen Interpretation, die vom Publikum mit ausdauernden Ovationen gefeiert wurde....Wiener Zeitung, 12.10.1996Reimann, LEAR, Neue Oper Wien / Messepalast 1997....Und Friedrich Despalmes entwarf einen Bühnenraum, mit zerfressenen, auseinanderbrechenden Wänden und mit einem übermenschlich großen Tor. Wer eintritt, lässt alle Hoffnung fahren.....Kronenzeitung, 19.4.1997Brecht, LEBEN DES GALILEI, Altes Schauspielhaus Stuttgart 1998Ein Bühnenbild, das Blicke bannt....Bild-Zeitung, 30.1.1998Friedrich Despalmes hat für Brechts "Leben des Galilei" im Alten Schauspielhaus ein kühles, raffiniert ausgeleuchtetes Bühnenbild entworfen....Stuttgarter Nachrichten, 26.1.1998Britten, DER RAUB DER LUKREZIA, Wiener Kammeroper 1998...während die eigentliche Handlung in wunderschönen Bildern gezeigt wird. Friedrich Despalmes baute mit ganz wenigen Requisiten einen schier unendlichen Bühnenraum, der durch Norbert Chmels sensationelle Lichtregie zu atmen beginnt. Schattenrisse und Elemente einer zerbrechenden Antike schaffen eine surreale Atmosphäre. Monika Bieglers Kostüme verstärken das Gefühl, daß auf den Zuschauer abgründige, immer wieder erotisch verwirrende Traumbilder einstürzen.Wiener Zeitung, 25.2.1998Glass, DIE SCHÖNE UND DAS BIEST, Staatstheater Cottbus, 1998...die Cottbuser Aufführung wirkt jedoch keinen Moment langweilig...Martin Schüler und sein Bühnenbildner Friedrich Despalmes wußten natürlich, daß man die Film-Ästhetik nicht einfach für das Theater übernehmen kann...Schüler und Despalmes setzen dagegen ihre eigene Bilderwelt......radio kultur "der morgen", 2.6.1998Und so ist diese Cottbuser Produktion vorallem ein Fest fürs Auge: Bis an die Grenzen des Machbaren zaubert sich die Ausstattung heran (Bühnenbild: Friedrich Despalmes, Kostüme: Johannes Haufe): Ein riesiges weißes, geflügeltes Pferd gleitet durch den Raum; auf den Tasten eines herniederschwebenden weißen Flügels (bestückt mit Rosen) lagert die Fee......Berliner Morgenpost, 2.6.1998Weill, AUFSTIEG UND FALL DER STADT MAHAGONNY, Neue Oper Wien / Jugenstiltheater 1998Der Spielraum von Friedrich Despalmes wandelt sich mit einfachsten Requisiten von einer Wüste mühelos zur Hotelwiese mit Liegestühlen, zum Bordell, Boxring, schließlich zu Gerichtssaal und Hinrichtungsstätte...Salzburger Nachrichten, 3.10.1998Bernstein, CANDIDE, Neue Oper Wien / Odeon 2000Ganz auf Rasanz und Aberwitz zielen die Inszenierung von Leonard Prinsloo und die Ausstattung von Friedrich Despalmes ab und entsprechen somit der Satire des Voltaire-Stoffes ebenso wie den Drive der Bernstein-Musik. Ein grellbuntes, turbulentes und clowneskes Treiben wird da auf einer fast leeren Bühne entfesselt, deren Hintergrund das Voltaire-Zitat "Es gibt nur Kunst, die Natur ist ein Trugbild" ziert.........Wiener Zeitung, 3.4.2000Shaw, DON JUAN IN DER HÖLLE, Altes Schauspielhaus Stuttgart, 2000Die Hölle, das ist die Dekadenz. Sie springt dem Betrachter aus dem neongrünen Bühnenbild von Friedrich Despalmes ins Gesicht: alter verfallener Stuck unter grünem Moder, in der Decke ein Loch, das wie das Ende eines Brunnenschachtes wirkt....Esslinger Zeitung, 23.10.2000Mozart,COSì FAN TUTTE, Theater der Stadt Heidelberg, 2001...Nach der Pause ist das Bühnenbild in seine Bestandteile aufgelöst, die sich wie in einem Bild von Magritte seltsam bedeutungsschwanger im Raum verteilen......Es gibt viel zu Lachen in dieser Inszenierung, die mit einem Blumenregen gefeiert wurde, wie man ihn in Heidelberg noch nicht erlebt hat...Rhein-Neckar-Zeitung, 26.3.2001Verdi, DON CARLO, Stadttheater Klagenfurt, 2001Die gespentisch weißen Mönche entschweben samt dem Geist Karls V nach oben. Derweil werden die gequälten Ketzer in die Grube gestoßen: Das starke Anfangsbild legt die optische Latte hoch und die Inszenierungslinie fest. Friedrich Despalmes hat eine exakt geometrische Bühne gebaut, mit beherrschendem Kreuz (das sich von weiß zu rot färbt), mit variabel graukaltem Käfig darin, mit unbequemen Stühlen, mit weichem Stoffvorhang.....Kronenzeitung, 13.10.2001....es sind diese traumatisierenden Bilder zuerst, die der Regisseur Leonard Prinsloo, sein Bühnenbildner Friedrich Despalmes und der Kostümbildner Christof Cremer beschwören und damit die Stadttheater-Produktion von Verdis "Don Carlos" (ganz im Sinne des Komponisten) als schonungslose Analyse unserer "Traditionen" verstehen....Kärntner Tageszeitung, 13.10.2001B.Smetana, DIE VERKAUFTE BRAUT, Theater der Stadt Heidelberg, 2001Philipp Kochheim und sein Ausstatter Friedrich Despalmes, die in Heidelberg in der letzten Spielzeit schon Mozarts "Così fan tutte" tüchtig entstaubt und postmodern auf den Punkt gebracht hatten, scheinen ein besonderes Faible für die 20er Jahre zu haben. Smetanas Böhmen verlegten sie analog zur "Così" in den kleinbürgerlichen Mief einer Großstadt der roaring twenties, Berlin möglicherweise, und leicht angelehnt an die expressionistische Bilderwelt eines Films wie Ruttmanns "Berlin, die Symphonie der Großstadt".....scala, 01/02Sauseng, DAS STAUNEN DES EZECHIEL, Universität für Musik Wien,Kirche St. Ursula, 2002 (UA)In dem von Friedrich Despalmes ingeniös ausgestatteten Raum der Kirche St.Ursula setzte Leo Krischke dieses Traumspiel eindrucksvoll, ernsthaft und doch mitunter herrlich verspielt in Szene ...Salzburger Nachrichten, 27.2.2002Puccini, TURANDOT, Litauische Nationaloper Vilnius, 2003Das Bühnenbild (Friedrich Despalmes) reflektiert die Charakterentwicklung der grausamen Prinzessin Turandot, von der Kälte und Dunkelheit, ja geradezu winterlichem Frost im I.Akt, bis zur frühlingshaften Wiedergeburt der Gefühle und der Seele in der letzten Szene. Die Bühne unterstützt in hohem Maße das Kräftespiel der Gefühle und die Entwicklung der Charaktere der Protagonisten.......Lithuania In The World, No.3, 2003Endlich haben wir eine Aufführung erlebt, die der größten Opernbühne Litauens würdig ist! Die Premiere von G.Puccinis "Turandot" - eine großartige und eindrucksvolle Bühnenlösung, welche die Schönheit der Musik veredelte...Lietuvos zinios, 7.4.2003Offenbach, HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN, Staatstheater Oldenburg, 2003Die Bilder, die Kochheim für seine mutige Konzeption findet, haben scharfe Konturen, sind von faszinierender Präzision und geradezu unbändiger Lust am Theater. Nur einige Beispiele im ebenso einfallsreichen Bühnenbild von Friedrich Despalmes: Wenn Hoffmann im ersten Bild sein berühmtes Lied von "Klein-Zack" nicht in der Theaterkneipe, sondern auf einer Künstlerparty singt, imitiert er einen Rocksänger. Mit leidenschaftlichen Ausbrüchen steigert er sich immer mehr in den Wahnsinn und muss im Olympia-Bild sogar einmal festgeschnallt werden. Olympia hingegen brilliert durch hausfrauliche Fähigkeiten, bügelt, putzt und kocht extensiv, was jegliche Liebesfähigkeiten untergräbt: Öde sitzt das Paar vor der Glotze.taz, 18.6.2003Nestroy, EISENBAHNHEIRATEN, Theater in der Josefstadt/Kammerspiele 2005Ein puristisches, auf wenige Zeichen (Riesenkipferl, rosarote Kontrabässe und eine an der Rampe ferngesteuert vorbeituckende Lok) reduziertes Bühnenbild von Friedrich Despalmes belässt die komödiantische Schlagkraft des Ensembles ungeschmückt...Der Standard, 10.10.2005Lehár, DER ZAREWITSCH, Lehàr Festival Bad Ischl 2008 Regisseur Prinsloo schafft mit tatkräftiger Unterstützung von Bühnenbildner FriedrichDespalmes eine künstliche Welt, in der die Verherrlichung des Soldatentums in bleiernenFratzen gerinnt und sogar die Strandszenen unter der neapolitanischen Sonne zueingefrorenen Posen mutieren. Ein satter Schuss Ironie und bodenständig-deftiger Humorrunden das Erfolgsrezept ab.Salzkammergut-Rundschau, 23.7.2008Künneke, DER VETTER AUS DINGSDA, Volksoper Wien 2008Keine Angst: Ein Hackl ins Kreuz wie jener Gartenzwerg, der gemeuchelt auf dem Souffleurkasten liegt, bekommt bei dieser umjubelten Produktion niemand.Friedrich Despalmes Drehbühne macht sichtbar, wie sich Julias buchstäblich explosive Innenwelt immer wieder wandelt – kein Wunder, krempelt doch ein Fremder, der sich als eben jener Roderich ausgibt, letztlich alles in ihr um...Die Presse, 6.9.2008Ein sensationeller Saisonstart an der Wiener Volksoper: Eduard Künnekes Operette "Der Vetter aus Dingsda" wurde musikalisch und szenisch zum bejubelten Ereignis!Das kann allerdings nur realisiert werden, wenn die Bühne qualitativ in der Lage ist, mit der Musik auf äußerst sensible Weise zu korrelieren. Olivier Tambosi als Regisseur, Friedrich Despalmes als Bühnenbildner und Kostümbildnerin Bettina Richter ergeben ein ideales Trio, das alle Spuren von eventuell in diesem Stück feststellbarer Sentimentalität konsequent durch Slapstick ersetzt, der bis ans Kabarettistische grenzt.Der Standard, 6.9.2008Christie, DIE MAUSEFALLE, Vereinigte Bühnen Bozen 2009In Bozen leitet ein durchdringender Schrei im abgedunkelten Saal die Aufführung ein.Dann der erste Blick auf die Bühne. Er verspricht viel. Eine riesige Halle eines alten Landhauses (Bühne: Friedrich Despalmes) stellt einen imposanten Spielort dar - Licht und Ausstattung wie im Schwarzweiss-Film, dazu die passende Musik, Mobilar aus den 50er Jahren, Kamin, ein Riesenvorhang als vielversprechendes Versteck, Schnee vor den Fenstern...Dolomiten, 17.2.2009Als sich der rote Samtvorhang öffnet, bietet sich dem Publikum ein selten schöner Anblick: Ein ganz in blau-grau-Tönen gestaltetes Bühnenbild zeigt die kapellenartige Eingangshalle der englischen Pension "Monkswell Manor".Im Hintergrund gibt eine Reihe hoher heller Fenster den Blick auf fallende Schneeflocken frei. Alles erinnert zunächst an die trist-märchenhafte Atmosphäre der Tim-Burton-Filme...als die Pension über Nacht eingeschneit wird, überschlagen sich die Ereignisse, und nach und nach kommt Farbe ins Spiel...Tageszeitung, 17.2.2009Lehár, DAS LAND DES LÄCHELNS, Lehár Festival Bad Ischl 2009Wenn es darauf ankam, legte das Bühnenbild von Friedrich Despalmes in seiner frappierenden Verwandelbarkeit die 8.000 Kilometer von Wien nach China in gut acht Takten zurück. Trotz der brillanten Reduktion auf das Wesentliche, die wie so oft mehr Kreativität als die opulenteste Ausstattung verlangte, fand auch der Mond über Peking seinen angemessenen Platz.Gundl.at, 19.7.2009Rossini, LA CENERENTOLA, Landestheater Niederbayern 2011Es gibt nichts Größeres als die Liebe, und kein schöneres Geschenk, als sie zu fühlen. Weil das auf dem Theater nicht anders ist als im Leben, deshalb bebte am Samstagabend das Fürstbischöfliche Opernhaus unter dem heftigen Applaus und unter den Bravo-Chören für fast jeden Sänger, den Chor, den Dirigenten, den Regisseur und den Ausstatter in der ersten Premiere der neuen Saison.......oder Ausstatter Friedrich Despalmes mit seinen starken sprechenden Fantasiekostümen zwischen Brüder Grimm und Disneyland und einer schräg gestellten Drehbühne: Der Zuschauer sitzt gewissermaßen mal oben, mal unten, und immer wieder mal hängt die ganze Welt schief.Passauer Neue Presse, 19.9.2011Denn was der Hobbykoch Rossini mit allen Raffinessen der musikalischen Kräuterkücheso pikant gewürzt hat, will auch entsprechend auf der Bühne serviert werden: Für das Gedeck zeichnete Friedrich Despalmes (Bühne und Kostüme) verantwortlich. Die Bühne beherrscht eine grosse, seitlich geneigte Drehscheibe, wie man sie auf Spielplätzen sieht. Nicht ganz leicht, darauf das Gleichgewicht zu halten. Und so geht es denn auch den Protagonisten, weil sich in dieser Oper schnell das Blatt wendet, nichts so ist, wie es gerade noch zu sein schien.....Landshuter Zeitung, 5.10.2011Sondheim, DIE SPINNEN, DIE RÖMER!, Volksoper Wien 2011Morgen wird es tragisch – heute wird gelacht!” Der Kernsatz der mitreißenden Eröffnungsnummer in buchstäblich schrägem RömerAmbiente (Bühnenbild: Friedrich Despalmes) macht schon klar, dass die Theaterwelt, sprich, die Welt an sich, Kopf stehen wird an diesem Abend. “Nichts Dezentes, wir wollen outrieren!”, schmettert das Ensemble – und hat damit zweieinhalb Stunden lang zu tun...Die Presse, 19.12.2011Slapstick Volksoperndebütant Werner Sobotka hat die turbulente Liebes und Verwechslungsgeschichte im antiken Rom (Bühnenbild: Friedrich Despalmes) temporeich inszeniert. Keiner bringt Klamauk, Slapstick, Comedy mit Anspielungen an Comic Strips mit so präzisem Timing auf den Punkt. Kurier, 19.12.2011In Friedrich Despalmes grell buntem Bühnenbild mit wackeligen Bürgerhäusern lässt Sobotka (Einrichtung für die Volksoper) keinen Witz, keine Pointe, keinen Klamauk aus, mit dem er das Ensemble in den Strudel der Story zieht. Pfiffige Choreografie: Ramesh Nair. Meyer und das Ensemble wurden mit Jubel gefeiert.Kronenzeitung, 19.12.2011 Friedrich Despalmes hat ein an die Entstehungszeit des Werkes erinnerndes Bühnenbild geschaffen, das aber ebenso ideal das rasante Spiel förderte und mit Augenzwinkern witzige Details preisgab.Oberösterreichische Nachrichten, 19.12.2011 Ashman/Menken, "LITTLE SHOP OF HORRORS", Tiroler Landestheater Innsbruck, 2012"Grauenvoller" Musicalabend, der begeisterte!Die Bühne von Friedrich Despalmes wird dominiert von der Grosstadt-Trostlosigkeit eines imaginären Downtown. Hohe Blöcke, frierende Sandler. Mittendrin Mr.Mushniks trostloser Blumenladen.Die raffiniert gebaute, überganglos Szenerien verändernde Bühne korreliert bestens mit den dezent dem Genre angepassten Kostümen.Kronenzeitung, 5.11.2012Das wunderbare und - durch Drehbühne und Versenkung - vielseitig verwandelbare Bühnenbildmacht die düstere Stimmung der Skid Row und die Einsamkeit und Sehnsüchte der Protagonisten nach einem besseren Leben erfahrbar...blickpunkt musical 06/12Mozart, "DON GIOVANNI", Schlosstheater Schönbrunn, 2014 / Bühne Baden 216Dies wird auch durch eine kluge Regie (Reto Nickler) und Ausstattung (Friedrich Despalmes) erreicht. Die Ouverture wird zur Modeschau für Don Giovanni, der immer öfter in historische Kostüme schlüpft. Traum und Drogenrausch - wer kann da die Grenzen finden.....online-Merker, 4.5.2014Ein mehr als sehenswertes Gastspiel!Die Bühne (Friedrich Despalmes) spielt mit den Themen und ihren Figuren, und so wird das festliche Mahl zur schrillen Geburtstagsfeier à la "dinner for one" samt riesiger rosa Torte, silberne Schaufensterpuppen zu stummen Anklägern, die nach Belieben arrangiert, angezogen und entkleidet, auseinandergenommen und wieder zusammengefügt werden, ihre Gliedmassen zu Requisiten einzelner Arien, und an Spiegeln wird passend zumThema auch nich gespart . Es ist eine moderne Inszenierung, und zugleich eine schlüssige, die die zeitlose Geschichte gekonnt und vorallem spielerisch ins Heute übersetzt Wie im Flug vergehen die drei Stunden, und am Ende nickt man lachend: Ja, Mozart verträgt auch eine gute Portion Humor - und Selbstironie sowieso. Es ist schön, dass Oper auch so sein kann.Badener Zeitung, 7.4.2016Donizetti "VIVA LA MAMMA", Volksoper Wien, 2015Villazón griff die verschiedenen Fäden bei seinem Hausdebut gekonnt auf und liess seine Darsteller auf Tempo, Körperlichkeit und slapstickhaften Witz setzen...... Jedenfalls ihren Teil dazu beigetragen haben die Kostüme von Susanne Hubrich und die von Friedrich Despalmes gestaltete Bühne: Hier wurde mit viel Liebe zum Detail der sonst nicht sichtbare Prozess einer Stückentwicklung vor den Vorhang geholt....... die "Mamma" bleibtr ein Brückenschlag zwischen Donizettis energischer Lyrik und Villazóns so typischem Humor.Wiener Zeitung, 19,1,2015Das alles bietet Regisseur Villazón Gelegenheit für eine liebevolle Abrechnung mit Starallüren, Eitelkeiten und Regietheater. Im tollen, detailreichen (Dreh-)Bühnenbild von Friedrich Despalmes tummeln sich viele bunte schräge Vögel, mutiert die Übermutter Agata zum die "Kunst" verteidigenden Mutter-Monster....Kurier, 19.1.2015Leigh/Wasserman "DER MANN VON LA MANCHA", Volksoper Wien 2015So stimmig, so hintergründig, so gnadenlos und so berührend kann Musical auch sein. Zumindest dann, wenn wenn man einen Stoff wie "Der Mann von La Mancha" zur Verfügung hat und diesen Smash-Hit von Mitch Leigh und Dale Wasserman auch noch entsprechend gut umsetzt.All das ist an der Wiener Volksoper geschehen, wo Direktor Robert Meyer als Ritter von der traurigen Gestalt in der Inszenierung von Olivier Tambosi brilliert und damit seinem Haus einen sicheren Renner beschert. Dabei ist es wahrlich keine leichte Kost, die Regisseur Tambosi und sein Ausstatter Friedrich Despalmes dem Publikum vorsetzen...Kurier, 19.10.2015Tambosi entführt in eine dunkle Unterwelt, in ein Gefängnis, aus dem es kein Entrinnen gibt. Das Ensemble trägt als Gefangenenkluft graue Overalls (Bühnenbild und Kostüme: Friedrich Despalmes). Das Spiel im Spile kann sich nur aus dem Theaterkoffer von Cervantes und den kisten, in denen die Häftlinge ihr spärliches Hab und Gut aufbewahren, entfalten. Lumpen und Müllsäcke werden zu Versatzstücken, zum seidenen Schal oder zur Robe des padre, die Kisten zur Schank, am Ende zum Totenbett. Nicht mehr als was und vorallem wer da ist, ist da. Keine Auf- oder Abgänge an diesem eindreiviertelstündigen, pausenlosen Abend. Das sorgt für Tempo und Atemlosigkeit. Ersteres auf der Bühne, zweiteres im Publikum.Mottingers Meinung, 18.10.2015Wie ein riesiger Stachel senkt sich die Metalltreppe aus dem schwarzen Nichts in den Kerker herab, der auf einer Schräge über den orchestergraben hinweg bis direkt zur ersten Reihe reicht. Aus dem Off vertritt die Stimme von Peter Matic eine ungreifbare, bedrohliche Obrigkeit. Die lebenden Leichen im Keller der Inquisition, sie vegetieren zwischen allerlei mobilen Metallkisten, steckeln in Unterleiberln und Gefängnisoveralls, tragen Häfenpeckerln auf den nackten Oberarmen - und haben einen Neuzugang zu verzeichnen......Die Presse, 19.10.2015Lorenz C.Aichner leitet das Volksopernorchster (auf der Hinterbühne) mit Kraft und Drive. Olivier Tambosi führt die Figuren genau, mit Tempo.Und Friedrich Despalmes sorgte für die schwarze dekorationlose Bühne mit Blechkisten und einer bedrohlichen Gefängnistreppe. Mitreissend!Kronenzeitung, 19.10.2015Der Regisseur Olivier Tambosi und sein Ausstatter Friedrich Despalmes erzählen die Geschichte mit Verve und Sensibilität. Einen grossen Titeldarsteller hat man auch: Robert Meyer ist tragischer Held, Pointendompteur und Sänger ohne Furcht und Tadel.NEWS, 19.10.2015